150 Nazis demonstrieren in Lübeck

Am heutigen Samstag, dem 28. März 2009 demonstrieren um die 150 Neonazis in der Hansestadt Lübeck.

Ein großes Bündnis, was von allen Kirchengemeinden angeführt wird und sich mit zahlreichen Einzeldemonstrationen von den Kirchen aus in einem Sternmarsch dem Lübecker Bahnhof nähert ist bereits gestartet.

Der aktuelle “Ticker” kann mitgelesen werden unter:

http://twitter.com/Hlticker

Lübeck gegen NazisBereits am letzten Samstag

LübeckerInnen gegen Nazis

LübeckerInnen gegen Nazis

demonstrierten viele LübeckerInnen gegen die angekündigten Mahnwachen der Neonazis. Diese versuchen die Bombardierung Lübecks im Zweiten Weltkrieg für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Der Neonaziaufmarsch am heutigen Samstag hat dann auch dieses Ereignis im Visier.

 
Aber natürlich geht es den Neonazis nicht darum sich gegen Krieg und Gewalt auszusprechen, sondern lediglich darum die Kriegsschuld Deutschlands zu relativieren und so zu tun, als gäbe es eine Weltverschwörung gegen Deutschland…

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Verwaltungsgericht hebt Verbot auf!!!

Das Verwaltungsgericht hebt das Verbot des Naziaufmarsches am 11.04.09 in Lüneburg auf und erklärt die Verbotsverfügung der Stadt Lüneburg für rechtswidrig.

Die Stadt kann nun noch Auflagen erlassen und dadurch versuchen die Route der Nazis zu verändern.

Wie auch immer das verwaltungsrechtliche und ein mögliches weitere gerichtliche Verfahren auch enden mag, muss mensch davon ausgehen, dass am 11.04.09 zwei Mahnwachen vor den Naziläden und ein Aufmarsch ab Bahnhof stattfinden werden.

(Quelle: http://www.nazis-aufhalten.de/ )

Die Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts ist zu finden unter:
Pressemitteilung VG-Lüneburg

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Banner für Deine/Ihre Homepage

Banner zur Homepage des Bündnisses/Netzwerks

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Dieses Banner laden Sie herunter und verlinken es mit der Homepage des Bündnis für Demokratie / Netzwerk gegen Rechtsextremismus…

Verlinkung ist wichtig und sehr effektiv – Vielen Dank!!!

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Erfolgreicher Auftakt der Veranstaltungsreihe

Andrea Roepke in Lüneburg

Andrea Roepke in Lüneburg

Am gestrigen Abend fand die erste Veranstaltung des Bündnis für Demokratie / Netzwerk gegen Rechtsextremismus statt. Der Deutsche Gewerkschaftsbund lud ins Glockenhaus zu dem Thema “Die extreme Rechte in Norddeutschland” ein und etwas mehr als einhundert Interessierte fanden sich dort ein.

Die Journalistin und Buchautorin Andrea Röpke referierte über (Neo-)Nazistrukturen in Niedersachsen und nahm auch immer wieder Bezug auf die Hansestadt Lüneburg. Der informative und sehr gute Vortrag der Szenekennerin, stellte in erschreckender Klarheit die Machenschaften und Ziele der Extremen Rechten dar.
Hartwig Erb vom DGB bedankte sich für das rege Interesse und wies auf die noch kommenden Veranstaltung und vorallem auf den anstehenden Nazi-Aufmarsch am 11.04.2009 in Lüneburg, sowie die entsprechende Gegendemonstration hin.
Befürchtete Störungen der Veranstaltung seitens organisierter Rechtsextremer blieben zum Glück aus. Nur in der Peripherie des Veranstaltungsortes wurden vereinzelte Neonazis gesichtet. Am späten Abend kam es zu einem versuchten Übergriff von Neonazis auf einen Antifaschtisten, welcher sich auf dem Weg nach Hause befand. Nur durch Glück und besonnendes Auftreten, kam es dabei nicht zu Verletzten.

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Eine Zensur findet nicht statt, deshalb muss es wohl Manipulation sein.

 

Hier die Ursprüngliche Nachricht von Kurt Bader am Freitag, 20. März 2009 12:47  an die Redaktion der Landeszeitung

Betreff:    Leserbrief

Sehr geehrte Damen und Herren von der Landeszeitung, ich bitte, folgenden Leserbrief bezugnehmend auf Ihren Artikel “Linke und Rechte machen mobil” vom 20.3.2009 zu veröffentlichen:

 

Linke und Rechte machen mobil:

Obwohl es zwischen Vertretern des Lüneburger Bündnisses für Demokratie/Netzwerk gegen Rechtsextremismus Gespräche mit Vertretern der Landeszeitung und den örtlichen Polizeispitzen gegeben hat –  obwohl wir vom Bündnis immer wieder einmütig betont haben und weiter betonen, dass wir gewaltfrei gegen den geplanten Marsch der Neonazis gegen Lüneburg auftreten wollen und werden – wieder einmal ein Beitrag Ihrer Zeitung, in dem nach dem Motto Rechts=Links vorgegangen wird. Und nicht nur das: Es wird von “Mobilmachung” geschrieben und damit eine radikale Aufrüstung auf beiden Seiten suggeriert. Und es wird versucht, das Bündnis zu spalten, indem der Antifa, die seit Jahren entschieden gegen Neonazis auftritt, indirekt Gewalt unterstellt wird. Damit kocht die LZ das Süppchen der Neonazis mit, die “Gegen linke Gewalt” marschieren wollen. Um es nochmals und immer wieder klar zu stellen: Das Bündnis und damit auch die in ihm vertretenen Gruppen distanzieren sich klar und deutlich von jedweder Gewalt – auch wenn vielleicht der Lüneburger Polizeichef das nicht so sehen will. Und es ist kein Geheimnis und sogar vom Oberbürgermeister mit Verständnis zu Kenntnis genommen, dass beispielsweise eine friedliche Blockade durchaus möglich sein kann – damit also den Neonazis “ihre Aufmarschroute auch ganz parktisch streitig zu machen.” Gerade in einer Zeit, in der es wichtig ist, möglichst viele Menschen aus Lüneburg und Umgebung für eine Demonstration gegen Neonazis zu überzeugen, sind Artikel dieser Art letztlich demokratieschädlich!

 

Prof. Dr. Kurt Bader (Alltagskultur e.V.) 

 

Dieser Leserbrief wurde gekürzt und verändert! Deshalb folgende Stellungnahme des Verfassers:

 

 

Von  Kurt Bader gesendet:   Samstag, 21. März 2009 18:38  an Redaktion Landeszeitung

Betreff:    Leserbrief

 

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen von der Redaktion, wie lautet Ihr Spruch des Tages für den 21.März 2009: “Geduld ist eine gute Eigenschaft.

Aber nicht, wenn es um die Beseitigung von Missständen geht.” Hier geht es um die Beseitigung von Missständen: Die Landeszeitung hat meinen Leserbrief zu “Linke und Rechte machen mobil” heute am Sonnabend veröffentlicht. Dies aber in gekürzter Form. Ich überlege: Es kann nicht an der Länge gelegen haben, denn er war sehr kurz. Es kann nicht an meiner  Art des  Schreibens gelegen haben, denn ich halte mit der Qualität Ihrer redaktionellen Beiträge mindestens mit. “Die Reaktion behält sich die Ablehnung oder Kürzung von Leserbriefen vor.” Also kann es sich nur um die inhaltliche Aussage handeln.

Was haben Sie gestrichen – oder “gekürzt”? 1. Den Hinweis, dass es sich bei dieser Berichterstattung um einen Spaltungsversuch handelt, wie er in Vergangenheit immer wieder vorgekommen ist. 2. Dass der Oberbürgermiester durchaus Verständnis zeigen würde für eine friedliche Blockade – dies hat er in einem offenen Gespräch deutlich gesagt und dies wurde auch so im Bündnis öffentlich dargelegt. 3. Dass diese Form der Berichterstattung letztlich demokratiefeindlich ist, weil sie Menschen eher davon abhält, sich mit dem Anliegen, Neonazis aus Lüneburg und anderswo herauszuhalten, zu solidarisieren. Das sind, da werden Sie mir sicherlich zustimmen, drei politische Aussagen. Diese Aussagen haben Sie weggekürzt. Ich und andere nennen so etwas politische Zensur. Es war leider nicht anders zu erwarten, aber wenn es passiert, reibt sich so mancher Leser Ihrer Zeitung doch immer wieder die Augen. Mit noch freundlichen Grüßen Prof. Dr. Kurt Bader

 

Eine Manipulation findet nicht statt, Zensur für diesen Vorgang in der Landeszeitung dennoch 6!

Gruß von Rolf

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Termine

Mittwoch, 1. April 2009

Veranstaltung: Rechtsextremismus bekämpfen – Demokratie verteidigen
19 Uhr, Hotel Bergström
Bei der Lüner Mühle
Lüneburg

Donnerstag, 2. April 2009

Informationsveranstaltung zum Naziaufmarsch am 11.04., zu Nazistrukturen
in Lüneburg und den geplanten Protesten
19 Uhr, Universität – Hörsaal 1
Scharnhorststraße
Lüneburg

Sonnabend, 4. April 2009

Antifaschistische Kundgebung
10 Uhr, Platz Am Sande
Lüneburg

Sonntag, 5. April 2009

Stadtführung: “Stolpersteine in Lüneburg – Erinnerung an Lüneburger Opfer des Nationalsozialismus”
11 Uhr, Treffpunkt: DGB Haus
Heiligengeiststr. 28
Lüneburg
Veranstalter: Geschichtswerkstatt Lüneburg & Volkshochschule Lüneburg

Dienstag, 7. April 2009

Gespräche mit der bundespolitischen Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus, Monika Lazar von Bündnis 90/Die Grünen
19 Uhr, Universität
Hörsaal 3
Lüneburg

Mittwoch, 8. April 2009

Gedenkveranstaltung: “Alles was vergessen wird, geschieht”
18 Uhr, vor dem Kalandhaus
Lüneburg

 

Samstag, 11. April 2009

Bündnisdemonstration und andere Aktionen
gegen den Naziaufmarsch in Lüneburg

 

Mittwoch, 22. April 2009

Endstation Rechts
19 Uhr, VHS-Halle (VHS Region Lüneburg)
Haagestraße 4
Lüneburg

 

Angehörige neofaschistischer Organisationen und Parteien, Teilnehmer von neofaschistischen Veranstaltungen, Aufmärschen oder Konzerten haben zu diesen Veranstaltungen keinen Zutritt.

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Aufruf des Bündnis

Keine Neonazis in unserer Stadt!

Wieder einmal wollen Neonazis in unserer Stadt aufmarschieren, um ihre faschistische Ideologie zu verbreiten.

Wir stehen dafür, wogegen sie hetzen:

* Freiheit und demokratische Grundrechte
* Einrichtungen der Demokratie, wie Verbände, Vereine und Gewerkschaften
* Menschen mit Migrationshintergrund
* religiös und frei denkende Menschen
* soziale, kulturelle und sexuelle Selbstbestimmung
* Chancengleichheit und Emanzipation
* Menschen mit Behinderungen

und WIR sind viele!

Wir lassen nicht zu,

dass Faschismus in der Öffentlichkeit geduldet und anerkannt wird, denn Faschismus ist keine Meinung, die man gleichberechtigt mit anderen diskutieren kann, da Faschismus eine totalitäre Diktatur anstrebt und keine Demokratie zulässt.

Wir unterstützen alle,

die sich mit uns gegen Neonazis und deren verbrecherische Ideologie stellen.

Wir rufen ALLE MitbürgerInnen auf, am Samstag, den 11.4.2009 ein wirksames Zeichen für die Demokratie zu setzen und mit uns zusammen friedlich gegen die Neonazis zu protestieren und dafür zu sorgen, dass Naziaufmärsche hier und anderswo nicht stattfinden.

Dieser Aufruf wird zur Zeit von über 50 Organisationen getragen.

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Herzlich Willkommen…

…auf den Seiten des Lüneburger Bündnis für Demokratie / Netzwerk gegen Rechtsextremismus. Hier finden Sie nun ab jetzt die offiziellen Pressemitteilungen unseres starken Bündnisses.

Außerdem werden wir Sie im Laufe der Mobilisierung schnell und hoch aktuell durch diese Seite informieren können.

Ob Schrift-, Wort-, Bild- oder hier und da auch Videobeiträge: Alles wird hier für Sie bereitgestellt.

Schließen Sie sich den Aktionen und Veranstaltungen des Bündnisses an…

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