Aufruf zur Demo gegen Neonazi-Sonnenwendfeier in Eschede (Landkreis Celle)

Sonnabend, 17. Dezember 2011, ab 14.00 Uhr
vor dem Bahnhof in 
Eschede

 

Am kommenden Samstag, dem 17. Dezember 2011, findet auf dem Hof des NPD-Aktivisten Joachim Nahtz (Eschede) wieder eine Neonazi-Sonnenwendfeier statt. Dazu kommen erwartungsgemäß in großer Zahl Neonazis aus dem gesamten norddeutschen Raum zusammen. Wir wollen solche Zusammenkünfte von Rechtsextremen aber nicht einfach tolerieren. Deshalb rufen wir zur einer Demonstration gegen Rechtsextremismus auf. Sie findet am kommenden Samstag, dem 17. Dezember 2011, ab 14.00 Uhr vor dem Bahnhof in Eschede statt.

Wir wollen den Rechtsextremen die rote Karte zeigen. Darum lasst uns am kommenden Samstag ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen. Wir wollen unmissverständlich zum Ausdruck bringen:

Kommt alle!

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Zeit-Online: Schafft das Wort Extremismus ab!

Sind “Rechtsextremismus” und “Linksextremismus” das gleiche Problem, nur mit unterschiedlichem Vorzeichen?

Dieser Frage geht der Kommentar von Christian Mangel in der Zeit-Online vom 24.11.2011 nach – und er findet interessante Antworten.

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Neuer Eintrag im “Presse-Echo”

Landeszeitung zur Ausstellungseröffnung und Auftakt der VeranstaltungsreiheDer heutige Artikel in der Landeszeitung widmete sich der Eröffnungs- und Auftaktveranstaltung zur Ausstellung und der Veranstaltungswoche des “Bündnis’ für Demokratie / Netzwerk gegen Rechtsextremismus”.

Gleichzeitig griff der Artikel und vor allem der Kommentar von C. Eggeling die vermeindliche Aussage von Cornelius Kaal zum Gedenktag des Mauerbaus auf, zu dem sich das Bündnis korrigierend in einer Stellungnahme äußert.

Die Stellungnahme des Bündnisses findet Ihr / finden Sie hier im Anschluss und im Zusammenhang mit dem LZ-Artikel im Presse-Echo, hier auf diesen Seiten:

 


 

Stellungnahme zum Artikel „Netzwerk gegen Rechts“ in der Landeszeitung vom 17. August 2011, S. 6: 

 
Das Lüneburger Bündnis für Demokratie / Netzwerk gegen Rechtsextremismus ist sich einig, dass der Bau der Mauer und der Grenzbefestigungen in der ehemaligen DDR politisch falsch und darüber hinaus nicht zu rechtfertigen war. Insbesondere die in diesem Zusammenhang begangenen Verbrechen durch die staatlichen Organe der DDR verurteilen die Mitglieder des Netzwerkes in aller Deutlichkeit.
 
Betonen möchten wir darüber hinaus, dass die Aussage des Vertreters der DKP im heutigen Artikel der Landeszeitung nicht richtig wiedergegeben worden ist. Eine Rechtfertigung des Mauerbaus hätte selbstverständlich zu Widerspruch sämtlicher Mitglieder des Netzwerkes auf dem Podium geführt.
 
Dass das Bündnis im Kommentar zu dem LZ-Artikel in die Nähe einer Rechtfertigung bzw. Tolerierung der begangenen Verbrechen gerückt wird bedauern wir und weisen dies zurück.
 
Für das Lüneburger Bündnis für Demokratie / Netzwerk gegen Rechtsextremismus
Hartwig Erb, Lennard Aldag und Olaf Meyer

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Eröffnung der Ausstellung “Neofaschismus in Niedersachsen” und Auftaktveranstaltung im Glockenhaus

Vor einem vollen Glockenhaus wurde heute Abend die Ausstellung “Neofaschismus in Niedersachsen” eröffnet. Gleichzeitig stellte sich das veranstaltende “Bündnis für Demokratie / Netzwerk gegen Rechtsextremismus” und seine inhaltlichen und zukünftigen Schwerpunkte vor.

Lennard Aldag (Deutscher Gewerkschaftsbund) führte in das Thema ein und Olaf Meyer (Antifaschistische Aktion LG/UE) riskierte einen Blick zurück, in die 12 jährige Geschichte des Lüneburger Zusammenschlusses.
Dabei wurde an vielen Schnittpunkten antifaschistischer Arbeit in Lüneburg deutlich: Gerade die Breite des Bündnisses ist etwas Besonderes und verleiht ihm die nötige Kraft, hier in Lüneburg effektiv etwas gegen Nazis zu unternehmen.

Die anschließende Podiumsdiskussion orientierte sich an den Fragen nach den zukünftigen Schwerpunkten und den jeweiligen Ansätzen antifaschistischer Arbeit der einzelnen, auf dem Podium vertretenen Organisationen. Diese Aussagen wurden durch einige Statements aus dem Auditorium ergänz. Hier standen Feststellungen zum Alltagsrassismus aber auch Nachfragen im Vordergrund, die eine Professionalisierung der erfolgreichen Arbeit des Bündnisses / Netzwerkes abfragten.
Einig schienen sich die BesucherInnen und VeranstalterInnen wohl darin, dass das Problem des Neofaschismus mitten in der Gesellschaft seinen Ausgangspunkt nimmt und nicht erst in den verfestigten menschenfeindlichen Einstellungen der Neofaschisten.
Ansatzpunkte für eine weitergehende Arbeit müssten die aktuelle gesellschaftliche und politische Praxis hinterfragen und angreifen, die auf Vereinzelung, Verängstigung und Ressentiments gegen alles “Fremde” beruht und in einer neoliberalen Ausbeutungslogik fußt.

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Radio ZuSa berichtet von Bierdeckeln

Eine gute Berichterstattung zur Lüneburger Bierdeckel-Aktion brachte Radio ZuSa, der lokale Bürgersender am 10.08.2011. Radio ZuSa stellte uns den Mitschnitt zur Einbindung zur Verfügung, so dass er nun auch in unserem Presse-Echo zu hören ist…

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Presse-Echo als neuer Menüpunkt

Ab sofort werden wir die Reaktionen auf unsere Aktionen und Pressemitteilungen in ein eigenes Umfeld stellen. Sie können solche Zeitungsartikel und andere Medienreaktionen nun in unserem Seiten-Menü unter “Presse-Echo” abrufen.

Heute kamen gleich drei Artikel aus der Landeszeitung und dem Hamburger Abendblatt (Lüneburger Rundschau) dazu…
Gleich mal reinschauen…

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Veranstaltungsreihe und Ausstellung in Lüneburg

15. bis 25. August 2011:

Mit der „Unabhängigen Wählerliste Lüneburg – Bündnis Rechte“ (UWL) treten Neonazis im Landkreis Lüneburg zur Kommunalwahl am 11. September 2011 an. Die UWL ist eine Tarnorganisation der NPD, die den Nazis ein scheinbar seriöses, harmloses und bürgernahes Gesicht geben soll.

Im Landkreis Lüneburg sind verschiedene extrem rechte Organisationen aktiv und einige wichtige Führungsaktivisten der Szene sind hier beheimatet. Im Jahr 2009 fanden mehrere Aufmärsche und andere Veranstaltungen – vor allem der NPD – in Lüneburg statt und es kam zu verschiedenen gewalttätigen Übergriffen durch Neonazis.

In den norddeutschen Bundesländern ist eine gut vernetzte extrem rechte Szene festzustellen. Sie arbeitet regional sowie auch überregional in einem engen Verbund und tritt zunehmend selbstbewusster auf. Die NPD als aktivste extrem rechte Partei ist in ihrer kommunalpolitischen Verankerung in Teilen Deutschlands schon weit vorangeschritten. Im Landkreis Lüneburg ist die UWL im Kreisrat und im Gemeinderat vom Amt Neuhaus vertreten und sie schickt sich an, diese Ergebnisse auszubauen.

Durch “nationale Basisarbeit” und scheinbar “zivilgesellschaftliches” Engagement, aber auch durch eine Strategie der Einschüchterung aller, die nicht ins Weltbild der Nazis passen, versuchen die Rechten die politische und gesellschaftliche Hegemonie an sich zu ziehen. Die Nazis werden jeden Raum der sich ihnen bietet besetzen und für weitere Arbeit nutzen. Nur wenn ein möglichst breiter Protest diese Lücken schließt und den Nazis nicht die Deutungshoheit über die soziale Frage überlässt, wenn dem Versuch der Nazis durch ihr scheinbar “bürgerschaftliches” Engagement ihre menschenverachtende Ideologie im gesellschaftlichen Mainstream salonfähig zu machen entschieden entgegengetreten wird, dann kann ein weiteres Erstarken der rechten Szene verhindert werden.

Seit Jahren engagieren sich in Stadt und Landkreis Lüneburg viele verschiedene Men-schen gegen die Aktivitäten und menschen-verachtende Ideologie der Neonazis. Ein Ausdruck davon ist das Lüneburger Bündnis für Demokratie – Netzwerk gegen Rechtsextremismus, welches im Juli 1999 als Netzwerk gegen Rechts gegründet wurde.

Mit der Ausstellung „Neofaschismus in Nieder-sachsen“ und der Veranstaltungsreihe sollen Ideologie und Praxis des Neofaschismus dargestellt, ein aktueller Überblick über die Strukturen der extremen Rechten in Niedersachsen und speziell der Region um Lüneburg gegeben und die Ursachen für die Ausbreitung rassistischen, nationalistischen und antisemitischen Denkens und Handelns benannt werden.

Es sollen nicht nur Informationen vermittelt werden, sondern auch Gegenstrategien entwickelt und Anregungen für ein Engagement gegen Rechts gegeben werden.

Alle Veranstaltungen – auch mit Hintergundinfos finden Sie in unserem

Veranstaltungskalender


Lüneburger Bündnis für Demokratie / Netzwerk gegen Rechtsextremismus
www.netzwerk-gegen-rechts.net

Eine Veranstaltungsreihe des Deutschen Gewerkschaftsbundes – Region Nord-Ost-Niedersachsen

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken!“

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Neue Aktion des Bündnisses – Artikel in der Landeszeitung

Landeszeitung vom 2./3. Juli 2011

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Aktiver “Tag der Befreiung”

Die Aktivitäten zum diesjährigen “Tag der Befreiung vom Naziregime” waren bunt und vielfältig. Viele der im Bündnis für Demokratie / Netzwerk gegen Rechts organisierten Gruppen, Initiativen und Parteien waren vor Ort, um die Industrie und Handelskammer.
Der Schwerpunkt lag diesmal bei verschiedenen Lesungen mit und ohne Mikrofon zu diesem historischen Datum. Die Lüneburger Bevölkerung interessierte sich –flanierend bei strahlendem, sommerlichen Sonnenschein– sehr für die angebotenen Informationen an den Ständen der Organisation.

Die Aktiven des “Alltagskultur Ladens” hatten eine lauschige Leselounge aufgebaut, in der zahlreiche Gedichte vorgelesen wurden, “DIE LINKE” und die DKP informierten über ihre politischen Vorhaben in Stadt und Kreis, die “Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten” (VVN/BdA) und die Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen stellten zahlreiche Broschüren ihrer Forschungen zu verschiedenen Aspekten des historischen Nazi-Deutschland, aber auch des aktuellen Neofaschismus vor. Genau, wie die Lüneburger Geschichtswerkstatt, die sich auch seit Jahrzehnten mit der Nazizeit in Lüneburg auseinandersetzt. Der Stand der Initiative “Inklusive Menschenrechte” stellte Inklusionskonzepte vor.
Die JUSOS boten zudem tolle Kinder-Action, wie einen Schminktisch und das Basteln eines Falken-Fliegers an. Den hatten die Jugendlichen des Jugendverbands “Sozialistische Jugend – Die Falken” vorbei gebracht – sie selber konzentrierten sich eher auf die Jugendlichen unter den BesucherInnen der Infomeile, um für ihre selbstorganisierte Arbeit zu werben.

Die Veranstalter hatten also “volles Programm”, bis um 14:00 Uhr das Ende der Veranstaltung und der Infomeile durch Lennard Aldag (DGB), als Anmelder, eingeläutet wurde.

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8. Mai 2011 – 66. Jahrestag der Befreiung

Vor 66 Jahren erlebte die Menschheit am 8. Mai 1945 die endgültige militärische Zerschlagung des deutschen Faschismus. Dies Datum markiert den Sieg über das menschenverachtende Regime des Hitler-Faschismus, das

  • politische Gegner und Andersdenkende ausgrenzte, verfolgte, inhaftierte
    und ermordete,
  • Menschen allein wegen einer konstruierten “Rasse”zugehörigkeit als
    Juden, Sinti und Roma, als Slawen millionenfach ermordete,
  • alle Nachbarstaaten in Europa und selbst Länder und Völker in anderen Teilen der Welt mit Krieg, Okkupation und Vernichtung überzog, ein Krieg, der mehr als 50 Millionen Menschen das Leben kostete.

Die faschistischen Weltherrschaftspläne wurden durch das gemeinsame Handeln der Anti-Hitler-Koalition gestoppt. Am 18. April 1945 besetzten britische Truppen Lüneburg und beendeten die 12jährige Herrschaft der Nazis. Am 4. Mai 1945 kapitulierten auf dem Timeloberg die deutschen Truppen in Nordwestdeutschland.

Das Lüneburger Bündnis für Demokratie/Netzwerk gegen Rechtsextremismus will an den 8. Mai erinnern und den Millionen Opfern der Nazis gedenken.
Der 8. Mai ist ein Tag zum Feiern, an dem es auch darum geht, einen Beitrag für die Gegenwart und Zukunft zu leisten, damit die neuen Nazis niemals eine Chance bekommen dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte zu wiederholen.

Samstag, 7. Mai 2011
Kundgebung, Musik, Lesungen und Infomeile
11-14 Uhr
Vor der IHK / Am Sande
Lüneburg

Eine Veranstaltung des Lüneburger Bündnis für Demokratie/Netzwerk gegen Rechtsextremismus

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