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2011: Ausstellung „Neofaschismus in Niedersachsen“

15. und 16. August sowie 18. bis 21. August 2011
jeweils 13:00 bis 19:00 Uhr – Glockenhaus – Lüneburg

Aufmärsche und Übergriffe durch Neonazis gehören auch in Niedersachsen zum traurigen Alltag. Neben verschiedenen Mandatsträgern der NPD in Kommunalparlamenten, sind vor allem neonazistische Kameradschaften in Niedersachsen aktiv. Werte und Inhalte der Nazis aus den dreißiger Jahren werden reaktiviert und bedient. Die NPD benutzt die Meinungs- und Versammlungsfreiheit der parlamentarischen Demokratie, die sie bekämpft, um ihren Einfluss zu vergrößern und ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten.

Die Ausstellung klärt über aktuelle Strukturen und Entwicklungen der Extremen Rechten in Niedersachsen auf, benennt Organisationen und Personen dieses Spektrums und setzt sich mit der Ideologie des Neofaschismus auseinander. Mit umfangreichem Dokumentationsmaterial gelingt es, einen umfangreichen Überblick über „Neofaschismus in Niedersachsen“ zu geben.

Im Zusammenhang ergibt sich ein erschreckendes Porträt des Neofaschismus in seiner ganzen Breite. Es werden somit nicht nur die gewaltbereiten Gruppen dargestellt und analysiert, sondern auch Parteien und die neofaschistische Musik- und Internetszene. Der aktuelle Neofaschismus wird in Bezug zu der faschistischen Vergangenheit Deutschlands gesetzt und thematisiert ebenso die oftmals fließenden Übergänge zwischen extrem rechten Positionen und diskriminierenden Einstellungen in der Gesellschaft.

Ein Anliegen der Ausstellung ist es, den notwendigen Widerstand gegen Neofaschismus darzustellen und Möglichkeiten eines persönlichen Engagements „gegen rechts“ aufzuzeigen.

Eine Ausstellung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), Landesvereinigung Niedersachsen und der IG Metall.

Mit Unterstützung des Bildungs- und Förderungswerks der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im DGB e.V.

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