8. Mai 2011 – 66. Jahrestag der Befreiung

Vor 66 Jahren erlebte die Menschheit am 8. Mai 1945 die endgültige militärische Zerschlagung des deutschen Faschismus. Dies Datum markiert den Sieg über das menschenverachtende Regime des Hitler-Faschismus, das

  • politische Gegner und Andersdenkende ausgrenzte, verfolgte, inhaftierte
    und ermordete,
  • Menschen allein wegen einer konstruierten “Rasse”zugehörigkeit als
    Juden, Sinti und Roma, als Slawen millionenfach ermordete,
  • alle Nachbarstaaten in Europa und selbst Länder und Völker in anderen Teilen der Welt mit Krieg, Okkupation und Vernichtung überzog, ein Krieg, der mehr als 50 Millionen Menschen das Leben kostete.

Die faschistischen Weltherrschaftspläne wurden durch das gemeinsame Handeln der Anti-Hitler-Koalition gestoppt. Am 18. April 1945 besetzten britische Truppen Lüneburg und beendeten die 12jährige Herrschaft der Nazis. Am 4. Mai 1945 kapitulierten auf dem Timeloberg die deutschen Truppen in Nordwestdeutschland.

Das Lüneburger Bündnis für Demokratie/Netzwerk gegen Rechtsextremismus will an den 8. Mai erinnern und den Millionen Opfern der Nazis gedenken.
Der 8. Mai ist ein Tag zum Feiern, an dem es auch darum geht, einen Beitrag für die Gegenwart und Zukunft zu leisten, damit die neuen Nazis niemals eine Chance bekommen dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte zu wiederholen.

Samstag, 7. Mai 2011
Kundgebung, Musik, Lesungen und Infomeile
11-14 Uhr
Vor der IHK / Am Sande
Lüneburg

Eine Veranstaltung des Lüneburger Bündnis für Demokratie/Netzwerk gegen Rechtsextremismus

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2 Kommentare

    • Ich on 9. Mai 2011 at 12:50

    Ein Bericht dazu auf Indymedia: http://de.indymedia.org/2011/05/307222.shtml

    • Student on 26. April 2011 at 20:17

    Das ist auch mal verkehrte Welt: Das Netzwerk gegen rechts macht seine Veranstaltung am 7. Mai, die Uni legt ihren Grundstein für das Audimax am 8.Mai.

    Warum?

    “Dieser Tag sei mit Bedacht gewählt, so Holm Keller, hauptamtlicher Vizepräsident der Universität, der 8. Mai markiere die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus. Die Leuphana Universität Lüneburg befinde sich auf dem Gelände einer ehemaligen Wehrmachtskaserne. Dort habe der weltbekannte Architekt Daniel Libeskind gemeinsam mit Studierenden den Entwurf für einen Ort der Bildung geschaffen, der in besonderer Weise der Weiterentwicklung der Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts gewidmet ist. Das Gebäude versteht sich als Kontrapunkt zur strengen, von militärischen Erfordernissen geprägten Grundstruktur des Campus.”

    http://www.leuphana.de/aktuell/meldungen/ansicht/datum/2011/03/24/libeskind-bau-grundsteinlegung-am-8-mai.html

    Da komme ich doch lieber zum Netzwerk gegen rechts. Die Uni maßt sich da etwas viel an…

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